Amnesty International Koordinationsgruppe Kolumbien

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Koordinationsgruppe Kolumbien

Willkommen auf der Internetpräsenz der Koordinationsgruppe Kolumbien von Amnesty International Deutschland. Sie finden hier Informationen über die men­schenrechtliche Situation in Kolumbien, die Arbeit von Amnesty und der Kolumbien Koordinationsgruppe. Wir bemühen uns die Informationen stets aktuell zu halten. Bei spezifischen Fragen oder Anregungen können Sie uns gern kontaktieren.

Kolumbien aktuell


<em>Ein Jahr nach dem Friedensvertrag – Ist der Frieden in Kolumbien spürbar?</em> Wochenendseminar mit sechs kolumbianischen Menschenrechtsverteidiger*innen zum ersten Jahr der Umsetzung des am 24. November 2016 unterzeichneten und am 1. Dezember 2016 wirksam gewordenen Friedensvertrages von Kolumbiens Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC. Für alle, die sich in Deutschland für Kolumbien, Frieden und Menschenrechte engagieren. <br clear='all' /><br clear='all' />MIT: <em>Diana Sánchez</em> (Direktorin der Asociación MINGA und Koordinatorin des Programa Somos Defensores), <em>Fabio Velásquez</em> (Direktor von Foro Nacional por Colombia), <em>Ana María Rodríguez</em> (Referentin für internationale Advocacyarbeit bei der Comisión Colombiana de Juristas, CCJ), <em>Claudia Erazo</em> (Direktorin der Corporación Jurídica Yira Castro, CJYC), <em>Yamile Salinas</em> (wissenschaftliche Beraterin des Instituto de Estudios para el Desarrollo y la Paz, Indepaz) und <em>Marta Castro</em> (Kolumbien-Researcherin im Internationalen Sekretariat von Amnesty International) <br clear='all' /><br clear='all' />WANN: 8. bis 10. Dezember 2017 (Freitag bis Sonntag) <br clear='all' /><br clear='all' />WO: „Zukunftswerkstatt Ökumene“, Quellenstraße 8, 34414 Warburg bei Kassel <br clear='all' /><br clear='all' />WER: Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen, kolko – Menschenrechte für Kolumbien und pax christi – Deutsche Sektion in Kooperation mit Amnesty International Deutschland <br clear='all' /><br clear='all' />Kein Datum. © Alexandra Huck, kolko – Menschenrechte für Kolumbien e. V.

08. – 10.12.2017 | Wochenendseminar

Ein Jahr nach dem Friedensvertrag – Ist der Frieden in Kolumbien spürbar?

Seminar mit Menschenrechtsverteidiger*innen aus Kolumbien zum Friedensprozess

Am 1. Dezember 2017 wird der Friedensvertrag von Kolumbiens Regierung und den FARC seit einem Jahr in Kraft sein. In unserem Seminar – gedacht für alle, die sich für Kolumbien, Frieden und Menschenrechte engagieren – berichten sechs Aktivist*innen aus Kolumbien über seine ersten zwölf Monate: Wie weit wurde das Abkommen bisher umgesetzt? Welche Fortschritte gibt es? Wo zeigen sich nega­tive Entwicklungen?

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<em>Ein Jahr Friedensabkommen: Wie hat sich Kolumbien verändert?</em> Eine Podiumsdiskussion zum ersten Jahr der Umsetzung des am 24. November 2016 unterzeichneten und am 1. Dezember 2016 wirksam gewordenen Friedensvertrages von Kolumbiens Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC. <br clear='all' /><br clear='all' />MIT: <em>Paula Gaviria Betancur</em> (Menschenrechtsbeauftragte im Büro des Präsidenten der Republik Kolumbien), <em>Tom Koenigs</em> (Sonderbeauftragter des Bundesministers des Auswärtigen zur Unterstützung des Friedensprozesses in Kolumbien), <em>Jairo Rivera Hénker</em> (Delegierter von <em>Voces de Paz</em> in der Repräsentant*innenkammer des kolumbianischen Kongresses im Auftrag der FARC) und <em>Diana Sánchez Lara</em> (Direktorin der <em>Asociación MINGA</em> und Koordinatorin des <em>Programa Somos Defensores</em>) <br clear='all' /><br clear='all' />WANN: Donnerstag, 7. Dezember 2017, 18.30 – 20.00 Uhr <br clear='all' /><br clear='all' />WO: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin <br clear='all' /><br clear='all' />WER: Amnesty International Deutschland mit Adveniat, Brot für die Welt, Heinrich-Böll-Stiftung, kolko – Menschenrechte für Kolumbien und Misereor, mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe – AGEH, Caritas international, Kolumbiengruppe Nürtingen und pax christi – Deutsche Sektion <br clear='all' /><br clear='all' />Kein Datum. © Alexandra Huck, kolko – Menschenrechte für Kolumbien e. V.

07.12.2017 | Veranstaltungshinweis

Ein Jahr Friedensabkommen: Wie hat sich Kolumbien verändert?

Podiumsdiskussion zur Umsetzung des Friedensvertrages von Regierung und FARC am 7. Dezember 2017 in Berlin

Seit einem Jahr wird das Friedensabkommen zwischen Kolumbiens Regierung und den FARC Anfang Dezember in Kraft sein. Mit einer Podiumsdiskussion blicken wir auf die vergangenen 12 Monate zurück und ziehen eine erste Bilanz, wie weit der historische Vertrag bisher umgesetzt wurde. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Wie hat sich Kolumbien verändert?

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Das Foto zeigt den von Fernando Botero entworfenen und am 9. Oktober 2017 offiziell in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá enthüllten Wandteppich „Die Musiker“. Das Monumentalwerk aus Aubusson, Frankreich, der Welthauptstadt der Tapisserie, misst 20 Quadratmeter und ist der erste Bildteppich überhaupt, den der kolumbianische Künstler und Bildhauer Botero gestaltet hat. Gewoben wurde er über die vergangenen Monate von der Kunstweberei <em>Ateliers Pinton</em>, die der Anwalt und Mitbegründer des <em>Art for Amnesty</em>-Programms Bill Shipsey im Namen von Amnesty International mit der Anfertigung beauftragt hatte. Amnesty International will mit dem Kunstwerk für die Förderung von Menschenrechten in Kolumbien werben. Der Bildteppich wird derzeit im internationalen Flughafen <em>El Dorado</em> in Bogotá ausgestellt. 9. Oktober 2017. © Tomás Mantilla, Amnesty International

05.09.2017 | Pressemitteilung

Beidseitiger Waffenstillstand mit ELN historischer Schritt

Regierung und ELN kündigen viermonatige beidseitige Waffenruhe ab 1. Oktober an

Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppen ELN haben gestern einen viermonatigen beidseitigen Waffenstillstand angekündigt. Die Feuerpause soll am 1. Oktober 2017 in Kraft treten und bis zum 12. Januar 2018 gelten. Amnesty International begrüßt die Vereinbarung - und fordert beide Verhandlungsparteien auf, Menschenrechte und die Übernahme von Verantwortung vor Gericht für von ihnen begangene Straftaten in den Mittelpunkt ihrer Friedensgespräche zu stellen.

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Emblem der Friedensgemeinde San José de Apartadó, gelegen im Bezirk Apartadó, Departement Antioquia, im äußersten Nordwesten von Kolumbien. © Comunidad de Paz San José de Apartadó

23.03.2017 | Nachrichten

Friedensgemeinde San José de Apartadó feiert zwanzigjähriges Bestehen

Zunahme gewaltsamer Angriffe auf Gemeindebewohner*innen in Monaten vor Jubiläum

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó feiert heute ihr zwanzigjähriges Bestehen. Gleichzeitig haben gewaltsame Übergriffe auf ihre Bewohner*innen und Menschen, die der Gemeinde nahestehen, in den vergangenen Monaten signifikant zugenommen. Wir gratulieren allen Gemeindemitgliedern zu ihrem Jubiläum und verneigen uns vor dem Mut und der Beharrlichkeit, mit denen sie sich seit über zwei Jahrzehnten für Gerechtigkeit und Menschenrechte einsetzen und für ihr Recht einstehen, nicht Teil des bewaffneten Konfliktes zu sein. Und wir fordern: Kolumbiens Regierung muss die Bewohner*innen von San José de Apartadó endlich wirksam schützen.

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Letzte Vorbereitungen zum feierlichen Auftakt des offiziellen Teils der Friedensverhandlungen zwischen Kolumbiens Regierung und dem „Nationalen Befreiungsheer“ (<em>Ejército de Liberación Nacional</em>, ELN) in einer Villa am Rande von Ecuadors Hauptstadt Quito. 7. Februar 2017. © AFP / Getty Images

07.02.2017 | Pressemitteilung

Anstieg von Morden an Aktivist*innen Gefahr für Friedensprozess

Fast 100 Menschenrechtsverteidiger*innen seit Anfang 2016 in Kolumbien ermordet

Rund 80 Menschenrechtsverteidiger*innen, Gemeindesprecher*innen und Vertreter*innen sozialer Organisationen fielen im Jahr 2016 Mordanschlägen in Kolumbien zum Opfer. Dazu kommen mindestens zehn weitere tödliche Angriffe in den ersten vier Wochen dieses Jahres. Zu den Friedensgesprächen, die Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe ELN heute offiziell aufgenommen haben, ruft Amnesty International die Behörden des Landes auf, unverzüglich wirksame Schutzmaßnahmen für alle Aktivist*innen einzurichten, die sich in Gefahr befinden. Die landesweit wachsende Gewalt gegen die Zivilgesellschaft kann Kolumbiens Friedensprozess ernsthaft gefährden.

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Online-Petition: Fordern Sie von Präsident Juan Manuel Santos Calderón sofortigen wirksamen Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen, Gemeinde-Sprecher*innen und Vertreter*innen sozialer Organisationen in Kolumbien. Eine Aktion der spanischen Sektion von Amnesty International.

30.01.2017 | Petition

80 ermordete Aktivist*innen im Jahr des Friedens

Online-Petition: Fordern Sie von Kolumbiens Präsident Santos wirksamen Schutz für Menschenrechtsverteidiger*innen

Im Jahr 2016 wurden in Kolumbien fast 80 Menschen ermordet, die Menschenrechte verteidigt haben — trotz des historischen Friedensschlusses zwischen Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC. Amnesty International Spanien wendet sich deshalb in einer Online-Petition an Kolumbiens Präsidenten Santos und fordert, Menschenrechtsverteidiger*innen unverzüglich wirksamer zu schützen. Unterstützen Sie unsere Forderung hier mit Ihrer Unterschrift. Den Petitionstext in vollständiger deutscher Übersetzung finden Sie, wenn Sie weiterlesen.

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