Amnesty International Koordinationsgruppe Kolumbien

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Koordinationsgruppe Kolumbien

Willkommen auf der Internetpräsenz der Koordinationsgruppe Kolumbien von Amnesty International Deutschland. Sie finden hier Informationen über die men­schenrechtliche Situation in Kolumbien, die Arbeit von Amnesty und der Kolumbien Koordinationsgruppe. Wir bemühen uns die Informationen stets aktuell zu halten. Bei spezifischen Fragen oder Anregungen können Sie uns gern kontaktieren.

Kolumbien aktuell


Emblem der Friedensgemeinde San José de Apartadó, gelegen im Bezirk Apartadó, Departement Antioquia, im äußersten Nordwesten von Kolumbien. © Comunidad de Paz San José de Apartadó

23.03.2017 | Nachrichten

Friedensgemeinde San José de Apartadó feiert zwanzigjähriges Bestehen

Zunahme gewaltsamer Angriffe auf Gemeindebewohner*innen in Monaten vor Jubiläum

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó feiert heute ihr zwanzigjähriges Bestehen. Gleichzeitig haben gewaltsame Übergriffe auf ihre Bewohner*innen und Menschen, die der Gemeinde nahestehen, in den vergangenen Monaten signifikant zugenommen. Wir gratulieren allen Gemeindemitgliedern zu ihrem Jubiläum und verneigen uns vor dem Mut und der Beharrlichkeit, mit denen sie sich seit über zwei Jahrzehnten für Gerechtigkeit und Menschenrechte einsetzen und für ihr Recht einstehen, nicht Teil des bewaffneten Konfliktes zu sein. Und wir fordern: Kolumbiens Regierung muss die Bewohner*innen von San José de Apartadó endlich wirksam schützen.

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Letzte Vorbereitungen zum feierlichen Auftakt des offiziellen Teils der Friedensverhandlungen zwischen Kolumbiens Regierung und dem „Nationalen Befreiungsheer“ (<em>Ejército de Liberación Nacional</em>, ELN) in einer Villa am Rande von Ecuadors Hauptstadt Quito. 7. Februar 2017. © AFP / Getty Images

07.02.2017 | Pressemitteilung

Anstieg von Morden an Aktivist*innen Gefahr für Friedensprozess

Fast 100 Menschenrechtsverteidiger*innen seit Anfang 2016 in Kolumbien ermordet

Rund 80 Menschenrechtsverteidiger*innen, Gemeindesprecher*innen und Vertreter*innen sozialer Organisationen fielen im Jahr 2016 Mordanschlägen in Kolumbien zum Opfer. Dazu kommen mindestens zehn weitere tödliche Angriffe in den ersten vier Wochen dieses Jahres. Zu den Friedensgesprächen, die Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe ELN heute offiziell aufgenommen haben, ruft Amnesty International die Behörden des Landes auf, unverzüglich wirksame Schutzmaßnahmen für alle Aktivist*innen einzurichten, die sich in Gefahr befinden. Die landesweit wachsende Gewalt gegen die Zivilgesellschaft kann Kolumbiens Friedensprozess ernsthaft gefährden.

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Online-Petition: Fordern Sie von Präsident Juan Manuel Santos Calderón sofortigen wirksamen Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen, Gemeinde-Sprecher*innen und Vertreter*innen sozialer Organisationen in Kolumbien. Eine Aktion der spanischen Sektion von Amnesty International.

30.01.2017 | Petition

80 ermordete Aktivist*innen im Jahr des Friedens

Online-Petition: Fordern Sie von Kolumbiens Präsident Santos wirksamen Schutz für Menschenrechtsverteidiger*innen

Im Jahr 2016 wurden in Kolumbien fast 80 Menschen ermordet, die Menschenrechte verteidigt haben — trotz des historischen Friedensschlusses zwischen Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC. Amnesty International Spanien wendet sich deshalb in einer Online-Petition an Kolumbiens Präsidenten Santos und fordert, Menschenrechtsverteidiger*innen unverzüglich wirksamer zu schützen. Unterstützen Sie unsere Forderung hier mit Ihrer Unterschrift. Den Petitionstext in vollständiger deutscher Übersetzung finden Sie, wenn Sie weiterlesen.

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Friedenskundgebung vor dem Sitz des Kolumbianischen Kongresses auf der Plaza de Bolívar in Bogotá im Herbst 2016. Nach wochenlangen Nachverhandlungen untereinander und mit diversen Kritiker*innen eines ersten Vertragsentwurfes beschlossen die Regierung Kolumbiens und die „Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens“ (<em>Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia</em>, FARC) am 12. November 2016 ein überarbeitetes Friedensabkommen. Zwei Wochen später unterzeichneten beide Seiten dann den neuen Vertrag offiziell in einem Festakt in Bogotá. Diesen hat das Parlament Kolumbiens nun am 30. November 2016 ratifiziert. Das erste Abkommen von September 2016 war in einer landesweiten Volksabstimmung am 2. Oktober 2016 mit knapper Mehrheit von der Wahlbevölkerung abgelehnt worden. Kein Datum. © Guillermo Legaria, AFP / Getty Images

01.12.2016 | Pressemitteilung

Friedensvertrag muss Tür für Gerechtigkeit öffnen

Kolumbiens Kongress ratifiziert überarbeiteten Friedensvertrag von Regierung und FARC

Der Kongress Kolumbiens hat in der vergangenen Nacht eine überarbeite Fassung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC ratifiziert. Die Annahme des Vertrages im Parlament macht den Weg frei für die Demobilisierung der Guerilla-Kämpfer*innen. Amnesty International fordert, dass in der bevorstehenden Umsetzung des Abkommens den Opfern des Konfliktes ihr Recht auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung im Einklang mit internationalen Menschenrechtsnormen und -standards garantiert werden muss.

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Kolumbiens Präsident Santos Calderón mit seiner Frau María Clemencia Rodríguez de Santos, nachdem sie am 2. Oktober 2016 in Bogotá an der Volksabstimmung über den Friedensvertrag zwischen der Regierung und den <em>Revolutionären Streitkräften Kolumbiens</em> (<em>Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia</em>, FARC) teilgenommen hatten. Die Wahlbevölkerung lehnte das Abkommen mit knapper Mehrheit ab. 2. Oktober 2016. © Getty Images

07.10.2016 | Presseerklärung

Kolumbiens Präsident Santos erhält Friedensnobelpreis

Preisvergabe zeigt, dass Kolumbien Hoffnung auf Frieden mit Gerechtigkeit nicht den Rücken kehren darf: Salil Shetty, Generalsekretär von Amnesty International

Wie das Norwegische Nobelkomitee am 7. Oktober 2016 bekannt gab, geht der diesjährige Friedensnobelpreis an Kolumbiens Präsidenten Juan Manuel Santos Calderón "für sein entschlossenes Bemühen den über 50-jährigen Bürgerkrieg im Land zu beenden". Die Preisvergabe unterstreicht die Erwartung, dass Kolumbien seine Suche nach einem Frieden mit Gerechtigkeit nicht aufgeben darf, sagt dazu Amnesty International.

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Nach dem Referendum über den Friedensvertrag zwischen Kolumbiens Regierung und den <em>Revolutionären Streitkräften Kolumbiens</em> (<em>Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia</em>, FARC) am 2. Oktober 2016 werden in Cali die Stimmzettel ausgezählt. Die Wahlbevölkerung hat das Abkommen mit knapper Mehrheit abgelehnt. 2. Oktober 2016. © Luis Robayo, AFP / Getty Images

02.10.2016 | Pressemitteilung

"Nein" zum Friedensvertrag in Volksabstimmung verpasste Chance auf Frieden

Amnesty International fordert: Trotz Ablehnung des Friedensvertrages von Regierung und FARC durch die Bevölkerung muss Friedensprojekt weitergehen

In einer landesweiten Volksabstimmung am 2. Oktober 2016 hat sich eine knappe Mehrheit der Wahlbevölkerung Kolumbiens gegen das Friedesabkommen ausgesprochen, das die Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC am 24. August 2016 nach über vierjährigen Verhandlungen geschlossen hatten. Amnesty International fordert, dass Kolumbien trotz dieses Ergebnisses nicht von seinem Weg hin zu Frieden abweichen sollte.

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