Amnesty International Koordinationsgruppe Kolumbien

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Koordinationsgruppe Kolumbien

Willkommen auf der Internetpräsenz der Koordinationsgruppe Kolumbien von Amnesty International Deutschland. Sie finden hier Informationen über die men­schenrechtliche Situation in Kolumbien, die Arbeit von Amnesty und der Kolumbien Koordinationsgruppe. Wir bemühen uns die Informationen stets aktuell zu halten. Bei spezifischen Fragen oder Anregungen können Sie uns gern kontaktieren.

Kolumbien aktuell


Vorbereitungen zur offiziellen Unterzeichnung des abschließenden Friedensabkommens zwischen der Regierung Kolumbiens und den <em>Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens</em> (<em>Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia</em>, FARC). Der protokollarische Festakt fand am 26. September 2016 in der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena de Indias statt, 26. September 2016. © Luis Robayo, AFP / Getty Images

26.09.2016 | Pressemitteilung

Historisches Friedensabkommen muss Gerechtigkeit und Ende von Menschenrechtsverstößen sicherstellen

Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC unterzeichnen offiziell Friedensvertrag

Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC haben nach über vierjährigen Verhandlungen am 26. September 2016 offiziell ein Friedensabkommen unterzeichnet. Amnesty International fordert, dass der Vertrag und insbesondere das darin vorgesehene transitional justice-Modell nun unbedingt im Einklang mit den Normen und Standards umgesetzt werden muss, die das Völkerrecht für die Rechte von Opfern von Menschenrechtsverletzungen vorsieht. Außerdem müssen die Behörden in Kolumbien endlich wirksame Schritte unternehmen, um die bewaffneten Gruppen, die heute die Zivilbevölkerung weiter attackieren, zu bekämpfen und diejenigen, die sie unterstützen, vor Gericht zur Rechenschaft zu ziehen.

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Kämpfer*innen der <em>Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens</em> (<em>Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia</em>, FARC), ohne Datum. © AP Graphics Bank

05.09.2016 | Dokumentation

Dokumentation zur Podiumsdiskussion "Offene Wunden: Wie viel Gerechtigkeit verträgt Frieden?"

Info-Broschüre zeichnet Berliner Podiumsgespräch über Kolumbiens neues transitional justice-System nach

Kolumbien erhält nach Inkrafttreten des am 24. August 2016 beschlossenen Friedensvertrages zwischen der Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC ein neues Justizwesen, das alle Straftaten, die die Parteien im bewaffneten Konflikt des Landes begangen haben, gerichtlich aufarbeiten soll. Ein Berliner Podiumsgespräch analysierte im Juni 2016 wie weit das Land mit seiner künftigen "Sondergerichtsbarkeit für den Frieden" dem Recht auf Gerechtigkeit der Oper von Menschenrechtsverbrechen nachkommt. Die Broschüre "Heilende Wunden: Mit Gerechtigkeit zu Frieden" zeichnet die Diskussion nun nach und ergänzt sie um viele Hintergrund-Informationen zu Kolumbiens neuem transitional justice-System.

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Vertreter der FARC, der kubanischen und der kolumbianischen Regierung bei den Friedensverhandlungen in Havana, Kuba, am 24. August 2016. © AFP/Getty Images

25.08.2016 | Pressemitteilung

Historisches Abkommen bringt Hoffnung auf Frieden

Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC schließen ihre Friedensverhandlungen ab

Nach mehr als 50 Jahren bewaffneter Auseinandersetzungen in Kolumbien haben die Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC bekannt gegeben, dass sie sich auf einen abschließenden Friedensvertrag geeinigt haben. Amnesty International begrüßt den Abschluss der Gespräche als einen bedeutsamen und seit Langem herbei gesehnten Schritt, der Hoffnung bringt, dass in Kolumbien endlich Frieden herrscht.

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Zerstörung von Waffen in der kolumbianischen Stadt Sogamoso (Departement Boyacá), die unter anderem von den Guerilla-Gruppen ELN und FARC stammen. November 2014. © AFP/Getty Images

23.06.2016 | Pressemitteilung

Bilateraler Waffenstillstand zwischen Kolumbiens Regierung und den FARC

Amnesty International fordert wirksameren Schutz für bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen und Gemeinden

Historischer Schritt nach vorn: Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC einigen sich auf einen Fahrplan für einen endgültigen bilateralen Waffenstillstand und das Ende aller Kampfhandlungen.

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Friedensdemonstration in Bogotá, Kolumbien. © AP Graphics Bank

11.05.2016 | Veranstaltungshinweis

OFFENE WUNDEN: WIE VIEL GERECHTIGKEIT VERTRÄGT FRIEDEN?

Podiumsdiskussion zur neuen Übergangsjustiz in Kolumbien am 1. Juni 2016 in Berlin

Mitte Dezember 2015 beschlossen Kolumbiens Regierung und die Guerilla-Gruppe FARC den Rahmen für ein Übergangsjustizsystem, das künftig Menschenrechtsverletzungen und Völkerrechtsverstöße aller Konfliktparteien aufarbeiten soll. Bisher kommen in Kolumbien in über 9 von 10 Fällen Täter*innen selbst bei schwersten Verbrechen straflos davon. Diese Straflosigkeit trägt seit fast 70 Jahren wesentlich dazu bei, dass der bewaffnete Konflikt im Land bis heute andauert. Die Einigung der Verhandlungsparteien wirft nicht zuletzt deshalb viele Fragen auf.

Für wie viel Gerechtigkeit Kolumbien mit seiner neuen Übergangsjustiz sorgen, wie viel Gerechtigkeit der bevorstehende Friedensprozess im Land (er)tragen kann und wie diese Gratwanderung in anderen Staaten, etwa den Ländern des ehemaligen Jugoslawien, bewältigt wurde, darüber diskutieren:

  • Padre DARÍO ECHEVERRI │ Generalsekretär der Nationalen Versöhnungskommission Kolumbiens
  • MdB TOM KOENIGS │ Sonderbeauftragter des Bundesministers des Auswärtigen zur Unterstützung des Friedensprozesses in Kolumbien
  • NATASCHA ZUPAN │ Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung, FriEnt
  • SOLOMON SACCO │ Leiter des Programms gegen Straflosigkeit im Internationalen Sekretariat von Amnesty International


am MITTWOCH, 1. JUNI 2016 │ 19.30 – 21.30 UHR

im HAUS DER DEUTSCHEN CARITAS
Reinhardtstraße 13, 10117 Berlin
(U Oranienburger Tor: U6, Tram M1 und 12)

Um ANMELDUNG wird gebeten an mail@kolko.net (Betreff: „Offene Wunden“) bis Freitag, 27. Mai 2016.
Empfang im Anschluss. Für deutsch-spanisch-englische Simultanübersetzung ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.


AMNESTY INTERNATIONAL, CARITAS INTERNATIONAL und KOLKO E. V. freuen sich über Ihr / Euer Kommen!


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Zerstörung von Waffen in der kolumbianischen Stadt Sogamoso (Departement Boyacá), die unter anderem von den Guerilla-Gruppen ELN und FARC stammen. November 2014. © AFP/Getty Images

30.03.2016 | Pressemitteilung

Friedensgespräche mit dem ELN

Amnesty International fordert: Gerechtigkeit für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen

In Kolumbien haben die Regierung und das "Nationale Befreiungsheer" (Ejército de Liberación Nacional, ELN), die zweitgrößte Guerilla-Gruppe des Landes, Friedensverhandlungen angekündigt. Die Rechte der Opfer von Menschenrechtsverletzungen sollten im Zentrum der Gespräche stehen.

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